09.-13.05.2016 Projektwoche Ostsee

 

Collage Heimatmuseum

Gruppe: Wikinger

Unser Ausflug nach Rerik am Dienstag, den 10.Mai 2016, war für alle Teilnehmer sehr bereichernd.

Bei schönstem Wetter fuhren wir mit dem Bus in Bad Doberan los. Da der Busfahrer eine sehr zügige Fahrweise hatte, wurde einigen Mitreisenden wie bei einer echten Seereise etwas übel.

Pünktlich um 10 Uhr begrüßte uns Herr Köhler im Heimatmuseum von Rerik. Es befindet sich in einer alten Schule, einem der ältesten Gebäude der Stadt.

Bevor wir uns die Ausstellung anschauten, beeindruckte er uns mit einem eigenen, echten Schwert. Es war von einem Schmied genau so geschmiedet worden, wie es zu Zeiten der Wikinger ausgesehen hat. Das interessierte besonders die Jungen, die wissen wollten, ob das Schwert nicht rostet. Herr Köhler erklärte, dass so eine Waffe sehr wertvoll für einen Wikinger war und auch nur wohlhabende ein solches besaßen. Daher pflegten sie es nach jedem Einsatz mit Öl und gaben gut darauf Acht. Mit einer kleinen Nachbildung von einer Axt veranschaulichte Herr Köhler, was die meisten Wikinger als Waffe besaßen, da es nicht nur im Kampf, sondern auch bei der täglichen Arbeit gute Dienste leistete.

Auch zeigte er uns ein Horn, aus dem die Menschen zu Zeiten der Wikinger getrunken haben.

Die Kinder wussten auf die folgende Frage von Herrn Köhler die richtige Antwort: „Na, wisst ihr denn, ob das stimmt, dass die Wikinger Hörner an ihren Helmen hatten?“ Es schnellten gleich mehrer Finger in die Luft und ein Schüler antwortete, dass sie KEINE Hörner an den Helmen hatten.

Herr Köhler erklärte sehr anschaulich, dass Hörner im Kampf sehr hinderlich und auch lebensgefährlich gewesen wären, denn ein Schwerthieb auf den Helm hätte das Schwert über das Horn auf den Hals gelenkt.

„Erst in der Neuzeit“, erklärte er, „wurde durch eine Oper von Wagner der Irrglaube entwickelt, die Wikinger hätten Helme mit Hörnern getragen.“

Besonders fasziniert waren einige Kinder von einem Totenkopf einer Frau aus dem Jahre 800 nach Christi. Ein Mädchen rief aus: „Da sind ja echte Zähne in dem Schädel!“

Große Augen bekamen auch viele, als Herr Köhler auf einen Bernstein zeigte, der ungefähr so groß war, wie zwei erwachsene Fäuste. Dieser, erzählte er, ist mehrere hundert Euro wert und nun wurde vielen klar, womit die Wikinger handeln konnten, wenn sie in fremde Länder reisten.

Allen hat der Besuch in dem Heimatmuseum sehr gefallen. [Verfasserin: Meike Lückstädt]


Ostseeprojekt 2016

 Bericht zur Projektwoche

 

© Fotos: Marina Althüser

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  Vielen Dank auch an Herrn Vieweg für diesen tollen Link:

Abschluss Projektwoche Ostsee

 

 

 


 

Mit allen Wassern gewaschen: Die Ostsee


Die Ostsee ist ein faszinierendes Meer, mit erstaunlichen Tieren und Pflanzen und mit einer abenteuerlichen Geschichte grenzt es an interessante Länder mit vielfältigen Kulturen.


In diesem Projekt entdecken die Schülerinnen und Schüler die Ostsee in ihrer ganzen Vielfalt und gehen unterschiedlichen Fragen wie den folgenden nach:

Wie entstand die Ostsee? Welche Küstenformen gibt es? Welche Tiere und Pflanzen leben in und an der Ostsee? Welche Phänomene hat das größte Brackwassermeer der Welt zu bieten (Salzgehalt, Gezeiten, Plankton etc.) und wie können wir sie beobachten? Wo kommen die Steine her? Welche Länder grenzen an die Ostsee und wie leben die Menschen dort? Welche Routen nahmen die Wikinger über das Meer? Welche Hansestädte und Wirtschaftbeziehungen gab es zu Zeiten der Hanse? Finden sich noch versunkene Schätze und Wracks in der Ostsee, und wenn ja, wo? Welche Geschichten und Legenden ranken sich rund um das Meer? Welche Schiffsrouten gibt es heute? An welchen Ostseestränden haben schon Kaiser und Könige Urlaub gemacht? Wo stehen die höchsten Leuchttürme? Was kann man am besten an der Ostsee machen (Spiele, Rätsel, Aktivitäten)? Wie gefährdet ist die Ostsee und was kann man tun, um das Meer zu schützen?


Um Antworten auf diese vielfältigen Fragen zu bekommen, recherchieren die Schüler im Internet, lesen in Büchern in der schuleigenen bzw. der Stadtbibliothek, machen Exkursionen an die Ostsee/Strand und sprechen mit Experten.

Die Ergebnisse werden in einem Ostsee-Reader festgehalten, der von den Schülern selber gestaltet wird und der u.a. auch für nachfolgende Projekte in Schulen genutzt werden kann. 

ostseeforscher





Die „Ostsee-Forscher“ Niklas, Lene, Hannah und Pia
erzählen mit Kapitän Klaus Susemihl über fliegende Fische,
das Lesen von Seekarten, Notrationen in Rettungsbooten,
Untiefen in der Ostsee und riskante Schiffsmanöver vor der russischen Küste.

(Foto: Dr. G.Susemihl)

   
© C h r i s t l i c h e M ü n s t e r S c h u l e B a d D o b e r a n